Freitag, 18. Januar 2008

Insekten

Da ich euch ja noch ein paar Insektenbilder versprochen habe, vor allem C. (meine liebe Freundin) hat sich diese gewünscht, bekommt ihr hier noch ein paar nette kleine Gesellen zu sehen. Der Tausendfüssler war mindesten 10 cm lang, was man auf dem Foto vielleicht nicht so gut erkennen kann. Schmetterlinge haben wir in allen Größen und Farben gesehen.








Mit einem Gedicht von Moni Lai Storz, unserer Gastgeberin auf Langkawi aus ihrem Gedichtband" SACRED WORDS: A JOURNEY OF GRIEF WELL TRAVELLED" verabschiede ich mich von euch.
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A BUTTERFLY KISS
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You leave a butterfly kiss
On my cheek
Lingering
Soft
A wing-brush
My cheek a canvas
For you painting
Of our love
In caterpillar time

Donnerstag, 17. Januar 2008

Home again! Wieder zu Hause!

Hallo liebe Familie & Freunde! So schnell können drei Wochen vorbeigehen...Gestern sind wir, nach einer 24-stündigen Rückreise, erschöpft aber wohlerhalten und voller Erlebnisse, die noch verarbeitet werden wollen, wieder in München gelandet. Die Zeit in Malaysia war spannend, anstrengend, bunt, lustig, entspannend - Eindrücke für alle Sinne. Besonders die kulinarische Vielfalt, für alle die asiatische Küche mögen, ein besonderes Erlebniss! Es gäbe noch viele Orte zu entdecken aber für die paar Wochen haben wir viel gesehen und gehört - den Muezin bei seinem Morgengebet, die Grillen im Dschungel, das Meeresrauschen, die vielen Vögel und ein buntes Sprachengemisch. Natürlich haben wir auch viele nette Menschen getroffen, besonders unsere aussergewöhnlichen Gastgeber auf Langkawi werden uns in Erinnerungen bleiben. Ich hoffe, ich konnte euch auf unsere Reise nach Malaysia mitnehmen oder euch zumindest einen kleinen Einblick in unser Abenteuer geben.


Mit Phil (Felipe)
und Moni in Pondok Keladi - eine kleine Oase.




Flowers at the Twin Towers


Blumengarten in den Highlands.

Im Vogelpark in KL










Der Künstler: ein kleiner Strandkrebs

Sonntag, 13. Januar 2008

Die Insel Langkawi







Falls ihr euch schon gewundert habt, warum ihr nichts mehr von uns hoert – das entspannte Inselleben ist daran schuld ;-) Leider vergeht die Zeit hier viel zu schnell, die knapp eine Woche, die wir nun schon auf der ehemaligen Pirateninsel verweilen ist wie im Flug vergangen.
Die kleine Insel Langkawi liegt vor der Nordwestküste Malaysias. Die nächstgelegene thailändische Insel ist etwa 15 km von der Nordküste Langkawi's entfernt und von unserem Lieblingsstrandlokal gut zu sehen. Wir haben wunderschoenes Wetter und natuerlich viel Zeit am Strand verbracht. Leider konnten wir die ersten Tage wegen der fiesen Jelly-Fische (Quallen) nicht im Meer baden. Man sieht sie nicht aber spuert ueberall kleine brennende Stiche. Zum Glueck harmlos und ohne bleibende Schaeden aber eben sehr unangenehm. Natuerlich kann man ausser faul am Strand liegen noch ein paar andere nette Sachen auf der Insel machen. Mit unserem ausgeliehenen Roller sind wir fast schon die ganze Insel abgefahren. Das beste Transportmittel hier – schoen luftig! Mit der laengsten Seilbahn der Welt (keine Sorge – schweitzer Qualitaet ;-) haben wir uns in die schwindelnde Höhe von 730 Metern befördern lassen. Ganz ohne Schweiss auf den hoechsten Berg "Mat Cinchang" ! Von der oberen Plattform sieht man wunderbar aufs Meer und über die benachbarte Landschaft. So schoen…
Die Wasserfaelle “Seven Wells” und ein toller Suesswassersee (den wir bei einer Inselhopping-Tour besucht haben) haben uns fuer das fehlende Meer-Bade-Erlebnis entschaedigt. Wobei ich anmerken muss, dass wir heute ohne Jelly-Fische im Meer baden durften – juchu!
Das Foto mit Niko und das darunter zeigt unsere Unterkunft. Ein nettes kleines Guesthouse mit nur sechs Zimmern und etwas abgelegen d. h. nicht direkt am Strand. Dafuer haben wir fuenf Hunde, eine Katze, zwei Hornbills (Nashoernvoegel!), viele Schmetterlinge und Geckos und ab und zu Affen im Garten. Ein kleines Paradies (bis auf die fiesen Moskitos…) Und nicht zu vergessen unsere sehr liebenswuerdigen und aussergewoehnlichen Gastgeber Moni, eine kreative malayisch-chinesische Australierin und ihr englischer Freund Phil - ein Musiker. Die Atmosphaere ist sehr entspannt und ich glaube wir koennten es noch locker ein paar Tage laenger hier aushalten aber leider geht es morgen mit dem Flieger schon wieder zurueck nach KL. Am 16.01.08 sind wir wieder bei euch!


Sind die Makaken nicht suess? Aber lieber nicht zu nahe kommen und schon gar nicht die Zaehne zeigen - sonst zeigen sie dir ihre....oh oh!

Montag, 7. Januar 2008

Tamara Negara

























Von den Cameron Highlands haben wir ca. 7 Stunden mit dem Bus nach Tamara Negara gebraucht. Das Dschungelgebiet Zentral-Malaysiens ist 130 Millionen Jahre alt! Der Primaerdschungel ist hier noch unberuehrt und daher sehr artenreich. Das kleine Dorf (Kuala Tahan) in dem wir angekommen sind liegt an einem Fluss (Sungai Tahan) und unsere Unterkunft ist nur mit dem Boot zu erreichen. Abgelegen und alles spartanisch eingerichtet(das ist noch sehr milde ausgedrueckt ;-) dafuer hat es nur 6 Euro pro Nacht und Person gekostet. Am naechsten Tag haben wir zusammen mit unserem Guide auf markierten Pfaden eine Wanderung durch den Dschungel gemacht, mit Tabak in den Socken damit uns keine Blutegel beissen. Und ja - es hat geholfen! Oh man - was haben wir bei 35 Grad und 75 % Luftfeuchtigkeit geschwitzt! Der Canopiwalk (die in den Baeumen haengenden Bruecken) hat uns gut gefallen - eine lockerer Spaziergang in den Baumwipfeln - man sollte nur Schwindelfrei sein denn teilweise ist man auf 45 m Hoehe. Anschliessen sind wir noch auf einen Huegel (350 meter Hoehe) aber als wir oben waren, war ich fix und fertig. Und weil das noch nicht genug war (schmunzel) durften wir anschliessend noch durch eine glitschige dunkle Fledermaushoehle klettern bzw. kriechen. Und das war teilweise echt ecklig - vorallem als ich mich an einem Felsen festhalten musste, um nicht in eine der hunderten Felsspalten zu rutschen, und dann zu ueberlegen anfing, wo denn die vielen Fledermaeuse, die an der Decke hingen und auch rumflogen, ihre Geschaefte hinterlassen. In diesem Moment wusste ich, dass auf den Steinen, es war ja bis auf die Taschenlampen total finster, nicht Erde liegt sondern....arghhhhhhh! Naja - wenn es nur Fledermausscheisse ist...die ganzen Tierchen in unserer Unterkunft waren auch nicht so angenehm aber bis auf ein paar Moskitostiche sind wir gut weggekommen. Unglaublich sind die Grillen im Dschungel - so was lautes von so kleinen Tieren habe ich noch nie gehoert. Wobei die malayischen Grillen natuerlich ein bisschen groesser als unsere heimischen sind. Man denkt, irgendwo wird ein Baum gefaellt oder man sitzt beim Zahnarzt und hoert den Bohrer.
Nach der Hoehle haben wir noch ein Dorf mit Orang Aslis besucht, dieses mal ein anderer Stamm wir in den Highlands, und danach war fuer Niko und mich Feierabend. So ein Dschungeltrip kann echt anstrengend sein. Am naechsten Tag sind wir in der Frueh mit einem Boot nach Jerantu und von der dort haben wir den Bus nach KL genommen. So konnte ich euch jetzt, nach einer angenehmen ruhigen Nacht in einem sauberen Bett, erholt und ausgeruht von dem Erlebnis aus Tamara Negare berichten. Heute Abend fliegen wir nach Langkawi (Insel an der an der Westkueste Malaysiens kurz vor Thailand) und dann komme ich endlich zu meinem langersehnten Strandurlaub! Juchu!
Bis bald aus Langkawi! Dani und Niko


Donnerstag, 3. Januar 2008

Cameron Highlands

Bevor es uns Highlands verschlagen hat, haben wir natuerlich noch ausgiebig Sylvester in KL gefeiert. Das Feuerwerk bei den Twin Towers war kurz aber heftig. Tausenende von Menschen haben sich hier versammelt und zehn Minuten gebannt auf das Spektakel geschaut. Den Leuten selber ist es verboten Raketen oder Boeller zu zuenden. Da hier die meisten Moslems sind wurde auch kaum Alkohol getrunken. Die einzigen, die man mit Sektflaschen gesehen hat, waren Touristen in den Bars! Nach dem Feuerwerk war dann noch Party angesagt. Hunderte von Menschen haben sich in den Strassen und Clubs getummelt - alles in allem realtiv gesittet wenn man bedenkt wie viele Menschen unterwegs waren.
Am naechsten Tag sind wir dann mit dem Bus in die Cameron Highlands gefahren. Beruehmt fuer seine Teeplantagen - der gruene Teppich Malaysiens. Eine wunderschoene Landschaft, die auch einen tollen Moos-Dschungel, genannt Moosy Forest, bietet. Bei unserer gestrigen Tour konnten wir viel ueber die Flora und Faune hier erfahren. Die Highlands liegen auf ca. 1500 - 2000 m Hoehe und es gibt auch noch Doerfer mit den Ureinwohnern Malaysiens , den Orang Aslis. Natuerlich sind auch an ihnen nicht die Spuren der Zivilisation vorbei gegangen aber sie versuchen sich noch etwas von ihrer alten Kultur zu erhalten. D. h. sie leben in ihren traditionellen Langhaeusern auf Stelzen und haben eine "take it easy" Lebenseinstellung. Was heute ist, ist heute und was morgen sein wird, wird morgen sein. Wir konnten sie mit einer kleinen Gruppe (insgesamt mit Fuehrer 7 Personen) besuchen und durften auch in einem Langhaus platz nehmen. Der Haeuptling hat uns auf Tee und Tapioka eingeladen ;-) Niko hat sich auch an einem traditionellen Blasrohr fuer die Jagd versucht und kaum das Ziel verfehlt. Mich hat er zum Glueck nicht getroffen.
Die ganzen Bilder von den vielen Spinnen, Riesenkaefern und andern tollen Insekten zeige ich euch dann gerne in Gross - brrr...Gaensehaut... :-))
Morgen geht es schon wieder weiter in den Dschungel - nach Tamare Negara. Neue grosse Insekten entdecken...






















Montag, 31. Dezember 2007

Selamat datang! (Herzlich Willkommen)






31.12.2007


Heute ist unser letzter Tag in KL und wenn wir schon Sylvester gefeiert haben und schlafen, sitzen in God Old Germany die meisten von Euch gerade beim Raclett :-)

Nachdem wir gestern den Vogelpark besucht haben - einige Voegel im Kaefig keonnen einem echt leid tun - die anderen duerfen unter einem riesigen Netz (ich glaube eines der groessten der Welt) frei fliegen - haben wir heute noch einen Ausflug in die Umgebung vom KL gemacht. Zuerst haben wir die Batu Caves besucht, weitlaeufige Hoehlen in denen sich in einem Felsen eine wichtige Kultstaette der malayischen Hindus befindet: Sri Subramaniam-Tempel. Natuerlich waren viele Inder und Inderinnen in ihren schoenen bunten Saris da. Ein von einem Priester aufgetragener Punkt hat mich fast wie eine Inderin aussehen lassen ;-) Lustig waren die vielen Makaken (Affen) die ganz frech Touristen beklaut haben, die nicht auf ihre Sachen aufpassen. Wir waren nicht dabei :-) Danach sind wir zu einer Elefantenpflegestation. Da konnte ich die Dickhaeuter fuettern und auch auf einem Reiten. Gar nicht so einfach sich auf dem riesigen Tier zu halten.

Puh - was haben wir heute bei 35 Grad geschwitzt. Ich freue mich schon auf die kuehleren (20 Grad) Highlands. Da geht es morgen mit dem Bus hin.

Wir wuenschen allen ein gutes neues Jahr 2008! Happy New Year!!!!!!
See you in the Highlands.

Samstag, 29. Dezember 2007

Ankunft in KL

Nach einer doch recht anstrengenden Anreise sind wir gut in KL angekommen. Die Stadt ist beeindruckend. Aber als erstes hat uns natuerlich das Wetter umgehauen! Angenehme 30 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Auch nachts ist es schoen warm / ich glaube das Thermometer sinkt nicht unter 28 Grad. Da wir erstmal mit der Zeitumstellung klarkommen mussten, wir sind hier sieben Stunden vorraus, haben wir uns gestern gut ausgeschlafen bevor wir losgezogen sind. Leider habe ich mein USB-Kabel nicht dabei (an was man immer alles denken muss ;-) sonst koennte ich euch schon ein paar Bilder zeigen. Beim naechsten Mal...
Trotz Grossstadt ist die Atmosphaere entspannt, die Menschen sind sehr freundlich und es fehlt an nichts! Besonders der Kulturen-Mix macht alles so bunt und lebhaft. Man sieht viele Chinesen, Japaner, Koreaner, Inder und natuerlich Malayen. Gestern Abend sind wir noch nach China-Town und haben uns in das Gewusel gestuerzt. Hier kann man alle falschen Sachen kaufen die das Herz begehrt - in Anbetracht der schlechten Qualitaet konnte ich mich muehelos bremsen :-) Anders schaut das schon in den zahlreichen Shopping-Malls aus...
Unser heutiger Ausflug wird uns noch in einen grossen botanischen Garten fuehren mit einem Vogel- und Schmetterlingpark. Unter grossen Netzen kann man sich die Tiere von Nahem anschauen - ich bin schon gespannt!
So liebe Familie und Freunde - damit verabschiede ich mich fuer heute von euch und hoffe, dass ich beim naechsten Mal ein paar Fotos mitreinstellen kann.